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Hanse 315 in Lauterbach

7 Tage - Sa. 23.09. - 30.09.2017
Kojen: 
4
Segel: 
normales Groß
Kabinen: 
2
Länge ü. a.: 
9.45 m
Das Segelrevier um den Greifswalder Bodden ist sehr abwechslungsreich und bietet schöne Möglichkeiten für interessante Landausflüge. Durch die geschützte Lage bietet sich das Revier auch für nicht so erfahrene Crews an.

Rund um den Greifswalder Bodden

Tönvorschlag für eine Woche, mögliche Ausgangshäfen: Stralsund, Greifswald, Lauterbach,Kröslin

1. Tag: Seedorf/ Baabe

Diese Naturhäfen liegen auf der Südostseite Rügens und sind von allen drei Ausgangshäfen innerhalb eines Tages erreichbar. Ein Naturpfad führt direkt an der Küste entlang zur "Moritzburg". Hier kann man kurz verweilen und den Blick auf die Having genießen. Anschließend setzt man mit dem Fährmann über und wandert noch ca. 30 Minuten bis zum Ostseestrand. Sollte man sich für Baabe als Übernachtungshafen entscheiden, verleiht der Hafenmeister kostenlos Fahrräder. Damit kann der Skipper morgens frische Brötchen  aus dem Ort holen, und anschließend seine Crew verwöhnen.

2. Tag: Gager

Nach verlassen der Having lassen wir das Reddevitzer Höft an unserer Backbordseite liegen und machen ein paar Kreuzschläge auf dem Greifswalder Bodden – mittendrin: der „Stubber“.
Gegen Nachmittag laufen wir Gager an. Die rechte Seite der Hafeneinfahrt ist etwas versandet, aber problemlos zu passieren. Erst ein Spaziergang übers „Zickersche Höft“, bis die Meerenge vor „Klein Zicker“ in Sicht ist, und dann einkehren im Gasthaus „ Zum Anker“.

3. Tag: Ruden

Grillzeug einpacken (Versorgungsmöglichkeiten am Campingplatz nutzen) und Richtung „Ruden“ starten. Die Gewässer sind gut betonnt, dennoch sollte die Karte in Reichweite sein. Die weithin sichtbare „Greifswalder Oie“ darf nur in Notfällen angelaufen werden. 
Bei leichten Winden, können wir uns dem Ruden auch vom Norden her nähern, genügend Abstand ist zu halten. Einfacher und sicherer ist die Ansteuerung vom Süden. Die Hafengebühren sind gering, dafür finden wir aber auch keine Ver- und Entsorgungsmöglichkeiten (einzige Ausnahme ist eine „Herztür“).  Der für die Besucher zugängliche Teil der Insel ist schnell umschritten. Ein Stück Inselgeschichte finden wir im Inselmuseum (südl. Turm), von dem uns gleichzeitig ein Blick aus der Vogelperspektive erwartet. Auf der Westseite der Insel befindet sich ein kleine unscheinbare Badestelle, ideal für Romantiker... 
Ansonsten kann das Grillzeug ausgepackt, und ein langer Abend eröffnet werden – guten Appetit!

4. Tag:  Peenemünde

Wir fädeln uns ins Fahrwasser des „Peenestroms“ ein und folgen dem Tonnestrich. Auf der rechten Seite taucht Freest auf. Ein Zwischenstopp lohnt sich allemal, um garantiert fangfrischen Fisch einzukaufen. Oder man kostet, wie ich finde, die leckersten Fischbrötchen des Greifswalder Boddens.
Nach dem Imbiss schippern wir weiter nach Peenemünde, ein Ort mit bewegender Vergangenheit. Außerdem liegt hier das größte Dieselgetriebene U Boot der Welt – ein Erlebnis sondergleichen!
Entweder verweilen wir im kleinen Yachthafen, oder wir verholen uns noch nach Karlshagen oder Kröslin. Kröslin ist eine moderne Marina mit vielen Liegeplätzen und guten Service.

5. Tag: Richtung Ausgangshafen

Der vorletzte Tag ist gekommen, und wir sollten in die Nähe unseres Heimathafens segeln. Je nach Wind und Wetter entscheiden wir uns für Greifswald, Stralsund oder Lauterbach. Greifswald und Stralsund sind alte Hansestädte mit urtypischen Giebeln und Cocktailbars in Hafennähe.

Während in Greifswald ein Ausflug zur Klosterruine anzuraten ist, sollte man in Stralsund auf keinen Fall das Meeresmuseum verpassen. Lauterbach ist zwar keine alte Hansestadt, ein Festmachen lohnt sich trotzdem allemal. Zum einen finden wir direkt am Hafen den Bahnhof, und können von dort aus ein Fahrt mit dem „Rasenden Roland“ starten…

Der „Rasende Roland“ ist eine Schmalspur-Dampflok mit offenen Wagen, wir können also während der Fahrt auf der Plattform die Landschaft genießen. Nur ein paar Stationen weiter, und der „Rasende Roland“ hält in der Nähe vom „Jagdschloss Granitz“. Eine nicht schwindelfreie Treppe führt hinauf zur Plattform. Von hier aus können wir weit über Rügens Länderein blicken – Panorama pur!

6. Tag: Zurück in den Heimathafen

Kurze Etappen (ca. 20 sm) ermöglichten uns entspanntes, stressfreies Segeln. Interessante Ausflugsziele sorgten für ausreichend Abwechslung, und die natürliche unverbaute Landschaft von Südostrügen tat ihr übriges (nicht nur für Romantiker).